Geschäftsmodelloptimierung

Womit und wodurch wird Geld verdient?

Ein Geschäftsmodell ist eine modellhafte Beschreibung eines Geschäftes und besteht aus drei Hauptkomponenten:

  1. Nutzenversprechen (value proposition)
  2. Architektur der Wertschöpfung
  3. Ertragsmodell

 

Nutzenversprechen

Ein Geschäftsmodell enthält eine Beschreibung, welchen Nutzen Kunden oder andere Partner des Unternehmens aus der Verbindung mit diesem Unternehmen ziehen können. Dieser Teil eines Geschäftsmodells wird Nutzenversprechen genannt. Es beantwortet die Frage: Welchen Nutzen stiftet das Unternehmen?

 

Architektur der Wertschöpfung

Ein Geschäftsmodell ist gleichzeitig eine Architektur der Wertschöpfung, d.h. es zeigt auf, wie der Nutzen für die Kunden generiert wird. Diese Architektur beinhaltet eine Beschreibung der verschiedenen Stufen der Wertschöpfung und der wirtschaftlichen Agenten und ihrer Rollen innerhalb der Wertschöpfung. Es beantwortet die Fragen: Wie wird die Leistung in welcher Konfiguration erstellt? Welche Leistungen werden auf welchen Märkten mit welchen Produkt- und Marktstrategien angeboten?

 

Ertragsmodell

Neben dem Was und dem Wie beschreibt das Geschäftsmodell auch, welche Einnahmen das Unternehmen aus welchen Quellen generiert. Die zukünftigen Einnahmen entscheiden über den Wert des Geschäftsmodells und damit über seine Nachhaltigkeit. Es beantwortet die Frage: Wodurch wird Geld verdient? Dieser Teil des Geschäftsmodells heißt Ertragsmodell.

 

Ein Geschäftsmodell kann immer nur eine Annäherung an die wirkliche Organisation eines Unternehmens oder der gesamten Wertschöpfungskette eines Produktes sein, d.h. es ist eine Abstraktion, wie ein Geschäft funktioniert. Der Abstraktionsgrad hängt immer von den Zielen ab, die mit dem Geschäftsmodell verfolgt werden.

Das Geschäftsmodell kann die Beschreibung einerseits eines einzelnen Unternehmens, andererseits aber auch einer ganzen Industrie sein. Im letzteren Sinne verwendet man den Begriff des Geschäftsmodells insbesondere bei reifen Industrien, bei denen sich ein dominantes Geschäftsmodell durchgesetzt hat. Die einzelnen Unternehmen in einer reifen Industrie differenzieren sich nur noch wenig, so dass von einem einheitlichen Modell gesprochen werden kann.

Die klare Definition des Geschäftsmodells und die Ableitung strategischer Erfolgsfaktoren sind entscheidend für den Wettbewerbsvorsprung.

Typischer Projektablauf

Analyse-Workshop in Ihrem Unternehmen 2 Tage
Ergebnisbericht und Erstellung des GM Konzepts 2 Tage
Workshop zur GM Optimierung 3 Tage
Umsetzungs-WS mit Führungskräften 2 Tage
Umsetzungsbegleitung  

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